Die gemeinsame Erklärung (Memorandum of Understanding) über die Zeitarbeit wurde zwischen der Uni Global Union und dem Ciett- Unternehmensausschuss, der Zeitarbeitsfirmen Kelly Services, Manpower, Adecco, USG people, Randstad und Olympia Flexgroup, am 24.10.2008 in San Diego abgeschloschlossen.
Ziel: durch globalen sozialen Dialog sollen in der Zeitarbeitsbranche gerechte Bedingungen erreicht werden
Wer in der Zeitarbeitsbranche tätig ist oder damit zu tun hat, sollte sich das Memorandum of Understanding - MOA - genauer anschauen…
So manch ein Streitfall wäre womöglich keiner, wüssten alle Mitarbeiter/Betriebsräte (w/m) in den Zeitarbeitsfirmen, was ihre Firmenleitungen mit der in Uni Global Union vereinbart haben, wie z. B. die Anerkennung von Kollektivverträgen.
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Möchtest Du in Deinem Betrieb “Gleiches Recht für gleiche Arbeit” (Video) durchsetzen?
Wir suchen 5 Beschäftiger-Betriebsräte, die sich in ihrem Betrieb für sozial faire, gerechte und gesunde Arbeitsbedingungen für Zeitarbeitskräfte einsetzen.
Gibt es in Deinem Betrieb ein konkretes Projekt, das Du umsetzen möchtest?
z. B. Kantinenessen, Parkplätze, Weiterbildung, Prämien und Provisionen, u.s.w. auch für Zeitarbeitskräfte in Deinem Betrieb.
Wir unterstützen Dich.
Ziel: Pilotprojekt (Buch) begleitet vom GeDiFo
“Dokumentation und Fortschritte und praktischer Nutzen der CoP Methode am Fallbeispiel ZeitarbeitnehmerInnen”
Kontakt: zeitarbeit.austria@gmx.at
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Das Projekt CoP Zeitarbeit ist aus einer GeDiFo-Lerngruppe 2009 entstanden. Der Bedarf für eine Vernetzung von Beschäftiger- und Überlasserbetriebsräten stieg und steigt an.
Ziel:
Dieser Blog ist zentrale Drehscheibe für Betriebsräte und Interessierte, die sich mit dem Thema “Zeitarbeit” auseinadersetzen und sich für “gleiches Recht für gleiche Arbeit” einsetzen.
Projektverlauf:
- regelmäßige Diskussionsrunden Betroffener
- Schritt in die Öffentlichkeit
- Installation einer gemeinsamen E-Mail-Adresse: zeitarbeit.austria@gmx.at
- Weiterbildung in Öffentlichkeitsarbeit
- Erstellung dieses Blogs
- Präsentationen im GeDiFo-Plenum
- Gründung einer CoP-Gruppe
- Installation der Registrierungsplattform
- Einrichten eines Newsletterservices
- Auf- und Ausbau von “Kontakten”
- Pilotprojekt Buch
Gestalte und diskutiere in unserer Wissensplattform mit.
Bringe neue Perspektiven ein und nimm einen neuen Blickwinkel mit.
Schaue mit uns über den Tellerrand.
Betreibe Aufklärungsarbeit und schärfe den Blick für das Wesentliche.
Unsere offene Plattform ist:
hierarchielos und ungezwungen
wertfrei und ohne Vorurteile
Kontaktiere uns!
zeitarbeit.austria@gmx.at
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Eine Kampagne der WKO:
Mitte Mai 2011 haben die Personaldienstleister in der Wirtschaftskammer Wien eine Wien-weite Kampagne gestartet, die das Image von Zeitarbeit in der Öffentlichkeit nachhaltig in das rechte Licht rücken soll.
Denn Zeitarbeiter dürfen nicht wie Menschen zweiter Klasse behandelt werden…
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Veranstaltung von AK OÖ und ISW am 9. Mai 2011 in Linz:
„Die Ersten, die gehen müssen?
Zeitarbeit und betriebliche Interessenvertretung“
Die Veranstaltung widmet sich der Frage, wie die Interessen von Zeitarbeitnehmer/-innen besser vertreten werden können.
Wie soll der Beschäftigerbetriebsrat mit dem Thema Zeitarbeit umgehen?
Welche Handlungsmöglichkeiten gibt es und wie können diese in die Praxis umgesetzt werden?
Welche speziellen Herausforderungen stellen sich für Betriebsräte/-innen bei Arbeitskräfteüberlassern?
Wie kann die Zusammenarbeit zwischen Überlasser- und Beschäftigerbetriebsrat verbessert werden?
Auf der Veranstaltung werden Expert/-innen aus Gewerkschaft und Wissenschaft Stellung nehmen und Betriebsräte/-innen berichten von ihren praktischen Erfahrungen mit dem Thema Zeitarbeit.
Weitere Informationen und Anmeldung unter:
http://www.isw-linz.at/component/content/article/116-veranstaltung-zeitarbeit
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Am 07.04.2011 fand das 34. Gedifo zum Thema “Zukunft der Arbeit – Praktische Visionen” statt.

Die Präsentation der Arbeitsgruppe Zeitarbeit war ein großartiger Erfolg.
Gemeinsam für gleiches Arbeitsrecht!
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Wollte nur fragen ob es bzw. auch wo es allenfalls eine “Muster”-Betriebsvereinbarung als ungefähre Vorgabe zu dem gesamten Themenkomplex Leih-/Zeitarbeitskräfte gäbe ?
Danke im Voraus! Schöne Grüsse,
Reinhard A.
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Betriebsvereinbarungen sind ein wichtiges Werkzeug des Betriebsrates um der Zweiklassengesellschaft im Betrieb entgegenzuwirken. Je mehr Zeitarbeitskräfte in einem Unternehmen beschäftigt sind umso unumgänglicher ist es die Zeitarbeitskräfte in die Betriebsvereinbarungen miteinzubeziehen um dem Abbau von Sozialleistungen vorzubeugen. Als Beispiele sind hier vergünstigtes Mittagessen, Parkplätze, Telefontarife, sonstige Sozialleistungen der Firma zu nennen.
Es gab bereits ein “Best Practise” Beispiel. Die Überlasserbetriebsräte eines Unternehmens wurden von den Beschäftigerbetriebsräten eingeladen um die bestehenden Betriebsvereinbarungen zu überarbeiten. Das Ergebnis war im Dienste der Gleichbehandlung von allen ArbeitnehmerInnen zufriedenstellend.
Gibt es weitere Best Practise Beispiele?
Werden die Zeitarbeitskräfte in euren Betriebsvereinbarungen bereits berücksichtigt?
Wir freuen uns über Kommentare!
Die Arbeitsgruppe Zeitarbeit.
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Ich habe eine Frage betreffend der BR-Umlage bei Zeitarbeitern. Wir haben zunehmend mehr Leiharbeiter/Zeitarbeitskräfte im Betrieb. Unseren gewohnten Standard, mit dem wir die einbehaltene Umlage ja den MA in Form von Jubiläen, BR-Ausflügen, div. Zuschüssen (Impfungen,Kulturbeitrag) wieder “refundierten”, kann bei dieser Entwicklung nicht beibehalten werden, da wir von den Zeitarbeitern keine Betriebsratsumlage bekommen.
Wie wird das in anderen Betrieben gehandhabt?
Herzlichen Dank und kollegiale Grüsse, Reinhard A.
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Das Neue Jahr brachte neue Herausforderungen für Beschäftiger- und Überlasserbetriebsräte.
Ausschreibungen sind die moderne “Unart” noch mehr Kosten auf dem Rücken überlassener Mitarbeiter einzusparen. Anbieter versprechen noch günstiger, noch besser und noch effizienter Personal zu liefern.
Was ist die Konsequenz, wenn es sich bei der Ausschreibung um Personal handelt, ja sogar ganze Call-Center, Abteilungen und Firmenbereiche ausgeschrieben werden?
So mancher Beschäftigerbetrieb sieht diese Angelegenheit emotionslos. Ob die eine oder eine andere Zeitarbeitsfirma das Personal zu Verfügung stellt spielt keine Rolle. Hauptsache, die Zahlen passen und es konnte gespart werden – auf dem Rücken der Arbeitnehmer, versteht sich…
Für Mitarbeiter, die vor die Wahl gestellt werden entweder “zu gehen” oder ”über die neuen Überlasserfirma” beschäftigt zu werden, ergeben sich in der Regel Nachteile und Verschlechterungen, denn wo könnte sonst gespart werden?
Überlasser- und Beschäftigerbetriebsräte und die Gewerkschaft sind sich einig:
Wenn eine Ausschreibung zugunsten einer anderen Zeitarbeitsfirma entschieden wird, dürfen sich für überlassene Mitarbeiter keine Nachteile und Verschlechterungen ergeben. Sie müssen 1:1 übernommen werden.
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