Archiv zur 'GPA/VIDA-Infos' Kategorie

46 Millionen Euro erkämpft

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Die Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-djp) erkämpfte im Jahr 2011 im Rahmen ihrer Rechtsschutztätigkeit in fast 800 Fällen 46 Mio. Euro für ihre Mitglieder. Der aktive Rechtsschutz der GPA-djp beinhaltet beispielsweise Interventionen im Betrieb, den Abschluss von Sozialplänen, Vertretung vor dem Arbeits- und Sozialgericht sowie die Unterstützung in Exekutions- und Insolvenzverfahren.

Zurückgegangen ist der Betrag im Bereich von Sozialplänen und Insolvenzverfahren. „Diese erfreuliche Entwicklung zeigt, dass es den Unternehmen wirtschaftlich offenbar wieder deutlich besser geht und weniger Sozialpläne und Insolvenzverfahren abgewickelt werden müssen“, betont der stv. Bundesgeschäftsführer der GPA-djp Günther Trausznitz.

Zugenommen hat jedoch die Summe bei arbeitsrechtlichen Interventionen. Ein besseres gesamtwirtschaftliches Umfeld bedeutet offenbar nicht, dass die arbeitsrechtlichen Probleme zurückgehen. Insbesondere bei der korrekten Abgeltung von Arbeitszeit, zum Beispiel Überstunden, und bei kollektivvertraglichen Einstufungen häufen sich die Probleme in der laufenden Rechtsberatung.

Die Frage der Einstufung ist insbesondere vom Blickwinkel der Einkommensgerechtigkeit zwischen Frauen und Männern ein zentrales Thema. Die GPA-djp wird sich deshalb in nächster Zeit der Frage der korrekten Einstufung von ArbeitnehmerInnen intensiver annehmen.

4a. Information zu KV Abschluss 2012

In den Abendstunden des 22.11.2011 konnten die Gehaltsverhandlungen für die Beschäftigten der Sozialversicherung erfolgreich abgeschlossen werden.

GPA-DJP

Nach intensiven Verhandlungen konnten wir einen Gesamtabschluss in der Höhe von 3,55 % erreichen. Dieser setzt sich wie folgt zusammen:
Anhebung der Gehaltsschemata um einen Sockelbetrag von 3,– Euro und weiteren 3,2 %, sodass eine lineare Anhebung von 3,3 % erreicht werden konnte.

Nachhaltige Verbesserungen im Rahmenrecht, die insgesamt mit 0,25 % zu bewerten sind. Dies betrifft insbesondere die Anhebung der Kinderzulage von 28,– auf 32,– Euro bei gleichzeitigem Wegfall der Aliquotierung für Teilzeitbeschäftigte sowie eine deutliche Reduktion des Selbstbehaltes beim Fahrtkostenzuschuss von 49,50 Euro auf künftig rund 31,– Euro.

Darüber hinaus konnten wir für bestimmte Berufsgruppen weitere deutliche Verbesserungen erreichen.

Nähere Informationen zu den einzelnen Punkten des Gehaltsabschlusses erteilen die örtlichen Betriebsräte/-innen bzw. die Zentralbetriebsräte/-innen. Weitere Unterlagen wie z.B. Gehaltstabellen werden nach Abstimmung mit dem Hauptverband zur Verfügung gestellt.

Das Informationsschreiben der GPA-djp gibts hier: Information Nr. 4 – Abschluss

3. Information zu KV Verhandlungen 2012

GPA-DJP

Erste Annäherungen bei Kollektivvertragsverhandlungen!
In der 2. Kollektivvertrags-Runde am 15.11.2011 wurden die bestehenden Forderungen zu Änderungen des Rahmenrechtes eingehend diskutiert. In Bürogesprächen wurden am 10. und 11. November 2011 zu den einzelnen Punkten Lösungs- bzw. Bearbeitungsvorschläge entwickelt.

Dabei konnten in einigen Punkten wesentliche Fortschritte erzielt werden und es zeichnet sich ab, dass wir im Rahmen eines Kollektivvertrags-Abschlusses auch mit substantiellen Verbesserungen im Rahmenrecht rechnen können. In einem weiteren technischen Bürogespräch, heute am 18.11.2011 sollen offene Punkte und rechtliche Unklarheiten weiter diskutiert und nach Möglichkeit ausgeräumt werden.

In weiterer Folge gab es auch erste konkrete Gespräche zu einem möglichen Gehaltsabschluss, wobei wir unsere Forderung nach Abgeltung der Inflationsrate und der halben Produktivität neuerlich unterstrichen haben. Im Gespräch hat sich rasch ergeben, dass die Vorstellungen von Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite bezüglich eines gerechten Gehaltsabschlusses noch weit auseinander liegen. 

Die nächste Kollektivvertrags-Runde findet am 22.11.2011 statt und wir werden über den Verlauf der Verhandlungen weiter informieren.

Weihnachtsgeld 2011

Ja, der Novemberlohnzettel ist immer ein ganz besonderer … da gibt`s das Weihnachtsgeld. Ein Verhandlungserfolg der Gewerkschaften!

Weihnachtsgeld

Die Geschichte des Weihnachs- und Urlaubsgeldes – sehr interessant – für alle hier zum Nachlesen zusammengefasst!

1. Information zu KV Verhandlungen 2012

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Unsere Kollektivvertragsverhandlungen beginnen!

Wir übermiteln euch die 1. Information  zu den Kollektivvertragsverhandlungen 2012. Interessierte KollegInnen können sich auch auf der Homepage der GPA-djp über den Verlauf der Verhandlungen informieren.

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Bedenke: Nur gemeinsam sind wir stärker in den Verhandlungen, deshalb Mitglied werden!

Ferienjob, Praktikum & Co.

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Auch in diesem Sommer werden wieder tausende SchülerInnen und StudentInnen einen Ferialjob oder ein Praktikum absolvieren. Ferienjobs sind meistens ganz normale Arbeitsverhältnisse mit allen sozialrechtlichen Vorteilen, aber auch einer Arbeitspflicht. Hier geht es vor allem ums Geld verdienen.

Der Kollektivvertrag bestimmt ein Mindestentgelt. Je nach Tätigkeitsbereich gilt einer der 450 Kollektivverträge (davon 175 der GPA-djp) in Österreich, die ein angemessenes Gehalt als Mindestgrenze definieren. Dazu kommen noch aliquotes Urlaubs- und Weihnachtsgeld und die Urlaubsentschädigung für nicht konsumierten Urlaub.

Das (Pflicht-)Praktikum ist Teil einer schulischen oder universitären Ausbildung und muss absolviert werden um die Schule abschließen zu können. Ein Praktikum kann als Arbeitsverhältnis, freies Dienstverhältnis oder als Ausbildungsverhältnis ausgestaltet sein. Bei Ausbildungsverhältnissen steht der Lern- und Ausbildungszweck der Tätigkeit im Vordergrund.

Beim Volontariat können SchülerInnen oder StudentInnen erstmals Erfahrungen in der Arbeitswelt sammeln. Im Unterschied zum Pflichtpraktikum besteht allerdings kein Arbeitsverhältnis. Es gibt somit einerseits keine Arbeitsverpflichtung, aber auch keinen Rechtsanspruch auf Entgelt. VolontärInnen sind nur in der Unfallversicherung pflichtversichert.

Für PraktikantInnen, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, sieht das Kinder- und Jugendlichenbeschäftigungsgesetz Beschränkungen der Arbeitszeit und der erlaubten Tätigkeiten vor. Dieses Gesetz gilt sowohl für Ausbildungsverhältnisse als auch natürlich für Arbeitsverhältnisse.

Weiterlesen ‘Ferienjob, Praktikum & Co.’

Mehr Urlaub für alle!

Urlaub – Eine Erfolgsgeschichte der Gewerkschaftsbewegung!

urlaubDer Urlaubsanspruch wird heute oft als Selbstverständlichkeit empfunden. Bezahlter Urlaub ist einfach nicht mehr wegzudenken – wie auch das Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Dabei wird vergessen, dass die rechtliche Absicherung und die Durchsetzung dieser Ansprüche noch gar nicht so lange zurückliegen. Die Gewerkschaften mussten in mühsamen und oft konfliktreiche Verhandlungen mit Arbeitgebern und Politik den Urlaubsanspruch erst durchsetzen. Der Urlaub für alle ArbeitnehmerInnen ist keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis gewerkschaftlicher Interessenvertretung.

25 Jahre 5 Wochen Urlaub!
Heuer feiern wir das 25-jährige Jubliäum von 5 Wochen gesetzlichem Jahresurlaub. Das ist ein Grund zum Feiern, aber auch Anlass, über eine Weiterentwicklung des Urlaubsrechts nachzudenken. Wenn wir wollen, dass Beschäftigte länger und gesund im Arbeitsleben verbleiben, brauchen wir auch mehr Erholungsphasen.

Mehr Urlaub für alle!
Derzeit gibt es 6 Wochen Urlaub für ArbeitnehmerInnen, die sehr lange bei demselben Arbeitgeber beschäftigt sind. Aufgrund des Wandels in der Arbeitswelt mit kurzfristigen und wechselnden Jobs erreichen immer weniger Beschäftigte diesen Anspruch. Deshalb finden wir, dass diese Regelung nicht mehr zeitgemäß ist. Wir sind der Meinung, dass viel mehr Beschäftigte den Anspruch auf 6 Wochn Urlaub erreichen sollten. Außerdem setzt sich die GPA-djp dafür ein, dass auch freie Dienstnehmer endlich Anspruch auf Urlaub haben.

Unterstütze auch du uns bei der Durchsetzung für “MEHR URLAUB FÜR ALLE” und werde jetzt Gewerkschaftsmitglied!

Bald beginnt die Urlaubszeit …

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Dazu einige Informationen der GPA-djp:   

Damit Sie wissen, wie viel Urlaub Ihnen zusteht, welche Vereinbarungen Sie treffen müssen und was passiert, wenn Sie im Urlaub krank werden.
Urlaubsanspruch
Sie haben Anspruch auf mindestens 5 Wochen bezahlten Urlaub pro Arbeitsjahr, das sind 30 Werktage (bei einer 6-Tage-Woche von Montag bis Samstag) bzw. 25 Arbeitstage (bei einer 5-Tage-Woche von Montag bis Freitag). Das gilt auch für Teilzeitbeschäftigte undgeringfügig Beschäftigte, jeweils im Ausmaß der vereinbarten wöchentlichen Arbeitszeit.
Ab wann besteht Urlaubsanspruch?
Ihr Anspruch auf Urlaub entsteht in den ersten 6 Monaten des ersten Arbeitsjahres so: Pro Monat entsteht Anspruch auf 2,5 Werktage Urlaub, mit Beginn des 7. Monats auf den Jahresurlaub von 5 Wochen. Ab dem zweiten Jahr haben Sie mit Beginn des Arbeitsjahres Anspruch auf den gesamten Urlaub.
Kann Urlaub in Geld abgelöst werden?
Das Urlaubsgesetz verbietet, dass im aufrechten Arbeitsverhältnis an Stelle der freien Tage eine Abgeltung des Urlaubs in Geld vorgenommen wird.
Urlaub bei Arbeitslosigkeit
Arbeitslose müssen den Urlaub mit dem AMS abstimmen. Urlauben Sie im Inland, erhalten Sie weiterhin das Arbeitslosengeld, müssen aber vorgeschriebene Kontrolltermine beachten. Beim Auslandsurlaub wird diese Leistung für die Dauer des Urlaubes unterbrochen.
Urlaub ohne Zustimmung des Chefs?
Ihren Urlaub müssen Sie mit ihrem Arbeitgeber vereinbaren. Wenn es zu keiner Einigung kommt, können Sie den Urlaub nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen mit Hilfe Ihres Betriebsrates antreten, fragen Sie dazu beim Betriebsrat nach! Das gilt auch umgekehrt – Urlaub ist Vereinbarungssache. Sie können auch nicht von Ihrem Chef in Urlaub geschicktwerden, wenn sie nicht wollen.
Krankheit im Urlaub
Wenn Sie während ihres Urlaubs krank werden, so werden die Tage der Erkrankung auf das Urlaubsausmaß nicht angerechnet, vorausgesetzt Sie sind länger als drei Tage krank und melden dies auch dem Arbeitgeber mit einem ärztlichen Zeugnis.

Gewalt am Arbeitsplatz

gewaltGewalt am Arbeitsplatz hat viele Facetten: BusfahrerInnen, die an den Haaren gerissen wurden, ZugbegleiterInnen, die von derben Beschimpfungen bis hin zu körperlichen Attacken durch „Fahrgäste“ berichten oder Beschäftigte aus dem Gesundheitsbereich, die über Mobbing erzählen. Sowohl nationale als auch EU-weite Erhebungen zeigen, dass die Gewalt im Job zunimmt. Dennoch wird dem Thema auf europäischer Ebene nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt.
Österreichische  EU-Abgeordnete und Vertreter der Gewerkschaft haben nun eine schriftliche Erklärung  ins Europäische Parlament in Brüssel eingebracht, in der ein europäischer Aktionstag gegen Mobbing und Belästigung am Arbeitsplatz gefordert wird.

Broschüre zu Gewalt am Arbeitsplatz

Weiterlesen ‘Gewalt am Arbeitsplatz’

Minus 20% auf die Seerock-Festival Karten

 

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Mitglieder der GPA-djp Steiermark haben’s gut: denn beim See-Rock Festival 2011 am Schwarzl-Teich in Graz zahlt man gegen Vorlage der GPA-djp Card um 20% weniger – den ganzen Sommer lang!

 Alle Infos unter: http://www.see-rock.at/

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