Archiv zu März, 2011

„Eine Pause tut allen gut!“

pause

Regelmäßige Pausen sind wichtig für die Gesundheit und den Erhalt der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit. Daher gibt es auf Arbeitspausen auch einen rechtlichen Anspruch. Trotzdem wird in vielen Unternehmen auf die Einhaltung der Pausenzeiten häufig einfach “vergessen”. Gründe sind oft hohe Arbeitsbelastung, Druck von Kunden, Terminstress oder schlicht die fehlenden Räumlichkeiten zum Abschalten.
Dabei ist eine gute “Pausenkultur” zum Vorteil aller: Beschäftigte vermindern ihre gesundheitlichen Belastungen, Unternehmen profitieren von geringeren Fehlzeiten und Krankenständen. Denn regelmäßige Arbeitspausen erhöhen die Konzentration, reduzieren Fehler und Unfälle und sind wichtig für die Gesundheit.

In einer österreichweiten Aktionswoche vom 4. bis 8. April 2011 informiert die GPA-djp darüber, wie wichtig es ist, die gesetzlich vorgesehenen Arbeitspausen auch wirklich einzuhalten.

Ein wesentlicher Aspekt einer guten Pausenkultur sind die Räumlichkeiten, die dafür in einem Unternehmen vorgesehen sind. Um einen Überblick über Österreichs schönste Pausenräume zu bekommen, ruft die GPA-djp mit dem Fotowettbewerb „Mein Pausen(T)raum“ alle Beschäftigten dazu auf, ein Foto von jenem Ort zu schicken, an dem sie gern ihre Arbeitspause verbringen. Die GPA-djp prämiert die schönsten und coolsten Pausenräume und –zonen. Die drei besten Pausenräume gewinnen je ein Wellnesswochenende für 2 Personen.
Teilnahmebedingungen und nähere Infos unter: www.gpa-djp.at/pause

Überfällige Spitalsreform startet …

reformDie Bundesgesundheitskommission wird den Fahrplan für die Verhandlungen beschließen. Ziel von Gesundheitsminister Alois Stöger ist es, bis 2013 zu einem Ergebnis zu kommen. Sowohl Stöger als auch die Bundesländer sowie der Hauptverband der Sozialversicherungsträger haben jeweils bereits eigene Konzepte vorgelegt und wollen nun versuchen, ihre Vorstellungen unter einen Hut zu bringen. Alle drei haben sich grundsätzlich zur Notwendigkeit einer Reform bekannt.

Stöger anerkannte dazu gegenüber der APA, dass von allen Beteiligten das Anliegen ernst genommen werde. Alle hätten die Notwendigkeit erkannt, dass der Reformweg, “auf den wir uns geeinigt haben, konstruktiv weiterverfolgt wird”. Inhaltlich geht es dem Gesundheitsminister vor allem um ein bundesweit einheitliches Krankenanstaltengesetz und darum, die Planung, Steuerung und Finanzierung im Spitalsbereich in einer gemeinsamen Verantwortung zu konzentrieren. Der Hauptverband will darüber hinaus auch noch eine Finanzierung aus einem Topf. Auf eine gemeinsame Planung, Steuerung und Finanzierung des Gesundheitswesens haben sich auch die neun Bundesländer verständigt, sie wollen aber die Finanzierung über neun Landestöpfe organisieren.

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Neuer Ärztlicher Leiter für die Steiermärkische Gebietskrankenkasse

pongratzDr. Reinhold Pongratz, Facharzt für Innere Medizin und Rheumatologie, wurde vom Vorstand einstimmig zum neuen Ärztlichen Leiter der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse bestellt. Der 49-Jährige tritt am 1. Mai die Nachfolge von Primar Dr. Gert Klima an, der nach zehn Jahren als leitender Arzt der STGKK zum Geschäftsführer des Gesundheitsfonds Steiermark ernannt wurde. Dr. Pongratz setzte sich in einem Hearing gegen hervorragend qualifizierte Mitbewerberinnen und Mitbewerber durch.

Eine Maxime steht für den Mediziner im Mittelpunkt: “Als Arzt und überzeugter Verfechter unseres solidarisch aufgebauten Krankenversicherungssystems ist es mir ein besonderes Anliegen, dass alle Menschen Zugang zu bestmöglicher medizinischer Betreuung haben – und zwar unabhängig von Faktoren wie Alter, Gesundheitszustand oder Einkommen.” Den guten Ruf der medizinischen Einrichtungen der STGKK möchte Dr. Pongratz nicht nur festigen, sondern weiter ausbauen.

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e-Medikation: Jetzt geht es los!

emedikatione-Medikation heißt: Vom Arzt verordnete oder vom Apotheker rezeptfrei erhältliche Medikamente werden elektronisch erfasst. Damit können Wechselwirkungen leichter überprüft und bereits bei der Verordnung berücksichtigt werden. Zudem werden Mehrfachverordnungen vermieden, die in manchen Fällen eine gesundheitliche Gefahr für die Patientinnen und Patienten darstellen können.

Gerade ältere und chronisch kranke Menschen nehmen oft viele verschiedene Arzneimittel ein, die von verschiedenen Ärzten verordnet werden. Oft werden zusätzlich noch rezeptfreie Arzneimittel in der Apotheke besorgt.

Aber auch junge Menschen oder sogar Kinder können von unerwünschten Wechselwirkungen betroffen sein: Egal, ob Antibabypille, Antibiotika, Hustensaft, Schmerz- oder Erkältungsmittel – jeder nimmt zumindest ab und zu Arzneimittel ein. e-Medikation ist daher auch für Menschen sinnvoll, die sich zwischendurch in der Apotheke schnell etwas gegen eine Erkältung besorgen.

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Bis zu 78,4 % Preisunterschied bei Sommerreifen der gleichen Dimension

Reifen4_3Große Auswahl – große Preisunterschiede, so lautet das Ergebnis eines Preistests der Arbeiterkammer von Sommerreifen. Bis zu 78,4 Prozent mehr kann man für die „Neuen“ hinlegen.

Andere Dimensionen hat die AK-Marktforschung bei der beliebten Reifenpreiserhebung aufgezogen. Erstmals wurden 27 steirische Händler nach den Reifenpreisen für die häufigsten Reifendimensionen der sechs gängigsten gefahrenen Automarken gefragt. „Die Vielfalt des Angebots in derselben Dimension und Tragfähigkeitkennzahl ist enorm“, staunt AK-Expertin Mag. Susanne Bauer, auch werden gerne Reifen höherer Geschwindigkeitsklassen als gefragt angeboten.

Beim Neukauf empfiehlt es sich mehrere Angebote einzuholen, da die Preise der verschiedenen Produkte innerhalb einer Dimension und Geschwindigkeitsklasse bis zu 78,44 Prozent variieren, wie beim Sommerreifen für den Hyundai I 30, der je nach Hersteller 81 oder 144,54 Euro kosten kann (Reifendimension 225 45 R 17, Geschwindigkeit W, bis 270 km/h).

Eine Wucht sind auch die Preissprünge für Reinigung, Wuchten und Lagern eines Reifensets, die bis zu 107 Prozent betragen können (28 bzw. 58 Euro). Für die Entsorgung der Altreifen werden bis zu 3 Euro von den Händlern verlangt. 

Details der Erhebung in dieser Infobox: Sommerreifen_2011

Betriebsaktion: Skinfit

skinfit

Skinfit gewährt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des UKH Kalwang in der Aktionszeit von 26.4. – 7.5.2011 Rabatte.
Näheres dazu unter Betriebsaktion UO  und unter skinfit

Hausarzt, Facharzt, dann erst Spitalsambulanz …

Laut dem jüngsten Rechnungshofbericht werden in Österreich immer noch zu viele Behandlungen in den Spitälern durchgeführt. “Das macht die Versorgung nicht nur teuer, sondern bringt in letzter Konsequenz eventuell auch noch Nachteile für die Patientinnen und Patienten mit sich”, so Dr. Christoph Reisner, Präsident der NÖ Ärztekammer. wartezimmer
Derzeit haben Patientinnen und Patienten ungesteuerten und ungeführten Zugang zu den verschiedenen Versorgungsstufen. Der medizinische Laie kann bei uns entscheiden, welche Versorgungsstufe er in Anspruch nimmt. Das ist zeitraubend, riskant und kostenintensiv. Unzählige nicht nötige Mehrfachuntersuchungen sind logische Folgen.
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Arbeitszeit ist Lebenszeit

Ein wirksames Instrument um Beschäftigung zu schaffen, ist die Reduktion der Arbeitszeit von Vollzeitbeschäftigten, zudem müssen regelmäßige Überstunden für den Arbeitgeber verteuert werden.
Wunsch und Realität bei der Arbeitszeit klaffen weit auseinander, wie Ergebnisse des Österreichischen Arbeitsklima Index der Arbeiterkammer OÖ zeigen. Unter den Vollzeitbeschäftigten müssen mehr als ein Drittel der Männer (35 Prozent) sowie jede fünfte Frau länger als 40 Stunden in der Woche arbeiten. Mit durchschnittlich 40,6 Stunden haben Österreichs Vollzeitbeschäftigte im Vergleich der Euroländer die zweitlängste Wochenarbeitszeit.
Während Viele zu lange arbeiten, ist für ein Zehntel der Beschäftigten – großteils Teilzeitkräfte – das Stundenausmaß zu gering.
Humane Arbeitsplätze sind unabdingbar, um die Arbeitnehmer/-innen gesund und beschäftigungsfähig zu erhalten.

Gesund arbeiten zu können ist ein Menschenrecht für Jung und Alt!

Hier ist die Presseaussendung der AK OÖ zum Weiterlesen

KultSpit Einladung

imagesCAD6FZPAWenn Psychologin Isabella Woldrich (bekannt aus der “Barbara Karlich Show”) von Beziehungen spricht, bleibt kein Auge trocken. Statt abgehobener Wissenschaft erklärt die Autorin und Kabarettistin, die Missverständnisse zwischen Mann und Frau mit liebevoller Ironie.

Die artgerechte Haltung des Männchens beginnt mit der Auswahl des passenden Exemplars und endet dann, wenn …. 

Isabella Woldrich trifft mit ihren Beschreibungen auf den Punkt und verschont weder Männchen, Weibchen noch Singles.

Wir laden zu diesem humorvollen KultSpit-Abend mit tiefen Einblicken in die Denkweise der Männerwelt herzlich ein!

Donnerstag, 14.4.2011 mit Beginn um 19.30 Uhr (nicht nur für Frauen, Männlein sind unbedingt erwünscht).

Keine Reduzierung des Urlaubs bei Umstieg von Vollzeit auf Teilzeit

bild_gesetze

In Österreich war es bisher sowohl nach dem Urlaubsgesetz als auch nach dem Vertragsbedienstetengesetz üblich, bei einem Wechsel von Vollzeit- auf eine Teilzeitbeschäftigung das Urlaubsausmaß indirekt zu reduzieren, dh bei einer Reduzierung von 40 auf 20 Stunden wurde das nicht verbrauchte Urlaubsguthaben von 5 Wochen x 40 Stunden auf 5 Wochen x 20 Stunden reduziert.

Der EuGH ordnet den jeweiligen U-Anspruch immer dem Jahr des Entstehens zu und schließt daraus, dass bei Nichtverbrauch dieses Urlaubs eine nachträgliche Reduzierung des Beschäftigungsausmaßes nicht mehr zu einer Reduzierung des Urlaubsanspruches führen darf.

Urteil vom EuGH 22.4.2010 C-486/08 (entnommen der Österr. Zeitschrift für Pflegerecht)

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